massiverLEICHTBAU 7 reich der Zahnflanke wurde eine intakte Boridschicht ermittelt Darunter befand sich eine zunächst marten sitische Randschicht Mit zunehmendem Abstand von der Oberfläche wuchsen die Anteile an Bainit Die Bo ridschicht im Bereich der 30 Tangente sowie im Zahn grund wies Risse auf Lösungsweg C Im Lösungsweg C wurde ein mikrolegierter Einsatzstahl 18CrNiMoVNb7 6 mit verschiedenen Wärmebehand lungsparametern carbonitriert Nach den Ergebnissen der metallo und röntgenographischen Voruntersu chungen wurde eine Wärmebehandlung durch den projektbegleitenden Ausschuss ausgewählt Die Er gebnisse zeigten in einer Tiefe von 100 µm C und N Gehalte von 0 73 Masse bzw 0 30 Masse eine maximale Härte von 730 HV1 und eine CHD550 von 0 71 mm Das Gefüge der wärmebehandelten Pro ben bestand aus Martensit mit fein verteiltem Restaus tenit sowie Carbiden und Nitriden Ergebnisse der Untersuchungen Die Bewertung des Leichtbaupotentials der neu entwi ckelten Werkstoff und Wärmebehandlungskonzepte aus den Lösungswegen A B und C erfolgte auf Basis von Tragfähigkeitsuntersuchungen an Zahnrädern die im Bereich der Pkw Anwendung übliche Verzahnungs größen hatten Hierfür wurden Wöhlerlinien zur Zahn fußtragfähigkeit im Pulsatorprüfstand und zur Grüb chentragfähigkeit im Zahnradverspannungsprüfstand ermittelt Zum Vergleich wurde eine Referenzvariante aus dem Werkstoff 16MnCr5 im einsatzgehärteten Zustand untersucht Es wurden Festigkeitskennwerte zur Zahnfußtragfähigkeit σFlim und Grübchentragfähig keit σHlim nach Norm ISO 6336 ermittelt Die realisier bare Gewichtsreduzierung durch die Lösungswege A und C bzw die Gewichtszunahme für den Lösungs weg B resultierten aus der Anpassung der effektiven Verzahnungsbreite bei gleichzeitiger Einhaltung der erforderlichen Zahnfußmindestsicherheit SFmin und Grübchenmindestsicherheit SHmin Simulating Manufacturing Erfahren Sie mehr simufact de Ich simuliere mit Simufact Forming weil ich mit der benutzerfreundlichen Bedienung zuverlässige Ergebnisse erziele Und welche Argumente überzeugen Sie Verkürzung der Entwicklungszeiten Vielfältige intuitive Auswertemöglichkeiten Simulation und Referenzmodell vergleichen Vereinfachte Positionierung der Werkstücke Automatisierte Funktion zur Faltenerkennung Induktive Erwärmprozesse auslegen und optimieren Einsatzhärten simulieren Massivumformung simulieren mit Simufact Forming

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